among us - Warum eigentlich?

among us, warum eigentlich

Mit dem allerersten Blogeintrag (Shotgun!) wäre es vielleicht angebracht zu erzählen, wie die Idee, einen Verein zu gründen, entstanden ist. Aber ich nehme mir heute mal ein Beispiel an den vielen populären Serien, die die Geschichte von hinten aufrollen. Den Anfang zu erzählen ist Mira & Martin vorbehalten. Von ihrer Begegnung und deren Konsequenz erzählen sie in einem der nächsten Blogposts...

A mongus oder am Ongus? Nein, der Verein nennt sich among us. Dahinter steckt nicht die amerikanische Version von "Unter uns", sondern ein Verein aus Berlin, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Flüchtlingen ein Zuhause zu finanzieren. Es geht dabei vor allem darum, aus einem kleinen Kreis von Freunden, Freundesfreunden und dessen Freunden heraus, ein paar einzelnen Menschen eine Möglichkeit zu geben, den Alltag zu leben, den sie selbst gestalten können.

Dazu gehört als allererstes Raum für sich zu haben, sich auch mal zurückziehen zu können und nicht beengt in Flüchtlingsunterkünften, Asylbewerberheimen oder anderen Einrichtungen wie Moscheen oder Kirchen zu wohnen. Dazu zählt auch ein gemeinsamer Alltag - in der WG zusammen kochen, zusammen nach der Arbeit, Uni oder Sprachschule zu quatschen und zu wissen, Zuhause immer willkommen zu sein. Und ein Teil davon ist auch frei wählen zu können, wo es einem gefällt. 

Diese Idee wollen wir mit dem Verein among us vertreten. Deshalb haben wir auch den Namen für den Verein ausgewählt. Wir wollen damit keineswegs ausdrücken, dass Geflüchtete, die auf staatliche oder kirchliche Einrichtungen angewiesen sind, nicht unter uns, also among us leben. Viel mehr geht es uns darum zu zeigen, dass wir alle eine unterschiedliche Realität leben, andere Erfahrungen gemacht und verschiedene Wege gegangen sind. 

among us spricht uns alle an. Wenn wir uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben lassen, können wir viel voneinander lernen und die Welt in der wir leben mit diesem Wissen verändern. 

Make an extraordinary difference - als kleiner Verein können wir zwar nur ein paar wenigen helfen, aber für einige Menschen kann es einen großen Unterschied machen und einen enormen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. 

Make an extraordinary difference - das Gute daran: das Prinzip lässt sich tausendfach kopieren.